Fahrrad Service 1%-Regelung

E-Bike Leasing: Finanzbehörden gehen einheitlich von 40% Restwert aus

03.08.2017 – Die Finanzbehörden gehen inzwischen davon aus, dass ein vom Arbeitnehmer nach Ablauf der Leasingzeit gekauftes E-Bike zum üblichen Marktwert des gebrauchten Rads verkauft werden muss; erwirbt der Arbeitnehmer das Rad unterhalb des üblichen Marktwerts, dann muss der Differenzbetrag versteuert werden. Die Oberfinanzdirektion Nordrhein-Westfalen dazu: "... Erwirbt der Arbeitnehmer bei Beendigung der Überlassung das von ihm genutzte Leasingfahrrad zu einem geringeren Preis als dessen Geldwert, ist der Differenzbetrag Arbeitslohn von dritter Seite (unabhängig davon, ob der Arbeitgeber oder der Arbeitnehmer (wirtschaftlicher) Leasingnehmer ist)." Nach einer Mitteilung der Oberfinanzdirektion Karlsruhe vom 28.7.2017 gehen die Finanzbehörden nun einheitlich auf bundesebene (bei einer Nutzungsüberlassung / Leasingzeit von 36 Monaten) von einem Restwert von 40% aus. Wörtlich heißt es dazu: "Soweit der Ansatz eines Restwerts von 10% des Kaufpreises begehrt wird, kann dem grundsätzlich nicht gefolgt werden, es sei denn, der niedrigere Restwert wird im Einzelfall in geeigneter Weise nachgewiesen.".

Quellen: Oberfinanzdirektion Nordrhein-Westfalen, Oberfinanzdirektion Karlsruhe

 

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